Schülerförderung: Facharbeit im Wissenschaftspropädeutischen Seminar, Leitfach Geschichte am Gymnasium Tutzing in der Qualifikationsstufe 11/12 im Jahr 2010 

Schüler/in: Moana Kufer

Betreuende Lehrkraft: StRn Andrea Kramer

Beratung Obersalzberg Institut e.V.: Florian M. Beierl

Titel: "Erinnern oder Verschweigen? Über den schwierigen Umgang mit dem Vermächtnis des 3. Reiches im Süden Münchens. Schwieriger Umgang mit einem Täterort der Nationalsozialisten: Der Berghof Hitlers am Obersalzberg – ein Machtzentrum.

Kurzbeschreibung: Thema der Facharbeit ist der Berghof Hitlers am Obersalzberg.
Zunächst wird die Geschichte des Obersalzbergs von der touristischen Entdeckung im
19. Jahrhundert über Hitlers Führerhauptquartier bis zur heutigen Zeit erläutert. Anschließend folgt eine Beschreibung der Bedeutung des Berghof von 1928 – 1945: Die Veränderung vom Sommerhaus zum Berghof, die Bedeutung des Berghofs für Hitler und die Bedeutung als Ort wichtiger Entscheidungen. Abschließend wird der Punkt "Toxisches Erbe: Vom öffentlichen Umgang mit einem kontroversen Fleck Erde" dargelegt und bewertet. Warum ist dieser Umgang noch immer schwierig?

Moana Kufer aus Tutzing hat sich ein topaktuelles Thema ausgesucht: Während das Landesamt für Denkmalpflege eine Neubewertung des Obersalzbergs im Rahmen der Nachqualifizierung der Bayerischen Denkmalliste anstrebt, regt sich beim Grundstückseigentümer und beim zuständigen Landratsamt Widerstand. Einer der Zankäpfel: Das Gelände des ehemaligen Berghofs Adolf Hitlers.

 

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Schülerförderung:  Facharbeit LK Geschichte am Europäischen Gymnasium Berchtesgaden im Schuljahr 2009/2010

Schüler/in: Lisa Winkler

Betreuende Lehrkraft: OStD Otto Kamplade

Beratung Obersalzberg Institut e.V.: Ted Hassinger, ehem. Public Affairs Specialist AFRC Bgd.

Titel: Wie erlebten die Berchtesgadener die US-Recreation Kultur und wie bedienten sie die amerikanischen Klischees?

Kurzbeschreibung: Thema der Hausarbeit ist der Aufbau des Armed Forces Recreation Area AFRC in Berchtesgaden.
Hinzu kommt die Schilderung der Veränderungen für die Berchtesgadener Bevölkerung, die Vor- aber auch Nachteile die entstanden und die Darstellung verschiedener Sichtweisen durch Zeitzeugen der Region. Die Tatsache, dass die Amerikaner sich für rund 50 Jahre in Berchtesgaden niedergelassen hatten erweckte Neugierde in der Schülerin, den Alltag des deutsch-amerikanischen Zusammenlebens zu untersuchen. Ihr Interesse besteht darin, das Leben der Bevölkerung im Talkessel von Berchtesgaden, die mit und für die Amerikaner arbeitete, zu dokumentieren. Dafür will sie Zeitzeugen bzw. deren Nachkommen befragen.

 

Lisa Winkler auf Spurensuche. Auch 14 Jahre nach Schließung des Recreation Centers findet man noch Relikte, wie hier an der Einfahrt zur früheren "Skytop Lodge" auf dem Obersalzberg.

 


 
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