Schülerförderung: Facharbeit LK Geschichte am Europäischen Gymnasium Berchtesgaden im Schuljahr 2006/2007
Schüler/in: Johanna Renoth
Betreuende Lehrkraft: Christoph Langer
Beratung Obersalzberg Institut e.V.: Florian M. Beierl
Externe Beratung: Dr. Elke-Vera Kotowksi, Moses-Mendelssohn-Zentrum an der Universität Potsdam
Titel: Arisierung und Restitution im Dritten Reich und deren Auswirkungen auf jüdische Bürger in der Region Berchtesgaden
Kurzbeschreibung: Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Arisierung allgemein und im zweiten Teil mit der jüdischen Bevölkerung Berchtesgadens. Die Tatsache, dass es in Berchtesgaden überhaupt jüdische Bürger gab, war für die Abiturientin überraschend, da die Region als Wahlheimat für die NS-Machthaber galt. Ihr Interesse bestand darin, zu ermessen, wie viele jüdische Bürger zur NS-Zeit in Berchtesgaden lebten und wie sich die unmittelbare Nähe des Machtzentrums auf deren Leben auswirkte.
Pressestimmen: Bericht im "Dialog" (4/2008) des Moses-Mendelssohn-Zentrums. Hier downloaden
Veröffentlichung: Die Veröffentlichung ist geplant. Das OI benötigt hierzu dringend eine Fördersumme von 4500 Euro, die für die redaktionelle Betreuung und als Druckkostenzuschuss verwendet wird. Helfen Sie mit!

Johanna Renoth vor dem historischen »Rosenhof« in Berchtesgaden. Das Anwesen befand sich im Eigentum einer jüdischen Hopfenhändlerfamilie aus Nürnberg. Der Besitz wurde 1938 »arisiert«.